Sie sind hier: Die IWS-Studien

Die IWS-Studien...

  

Das IWS hat zum Thema Pfarramt eigene Untersuchungen und Studien durchgeführt. Ausgehend von der Berufszufriedenheitsbefragung in der PFARRER-ZUFRIEDENHEITSSTUDIE PfaZI im Bereich der EVANGELISCHEN KIRCHE IN HESSEN UND NASSAU aus dem Jahr 2001/2002 (vgl. dazu Dieter Becker, Richard Dautermann (Hg.), Berufszufriedenheit im heutigen Pfarrberuf, Ergebnisse und Analysen der ersten Pfarrerzufriedenheitsbefragung in Korrelation zu anderen berufssoziologischen Daten, Frankfurt 2004. Weiteres unter: www.pfazi.de) entwickelte das IWS 2004/2005 im Zusammenhang mit der Befragung zum PFARRBERUF IN DER EVANGELISCHEN KIRCHE VON KURHESSEN-WALDECK zunächst ein Instrument zur Wichtigkeitsanalyse und sodann in der 2005 abgeschlossenen Befragung ASPEKTE UND PERSPEKTIVEN DES PFARRBERUFS IN DER EVANGELISCH-LUTHERISCHEN LANDESKIRCHE HANNOVERS ein Instrument zur Wirksamkeitsanalyse pfarramtlicher Tätigkeit.

  

Die Ergebnisse wurden bislang ausgewertet und genutzt in:

-          Institut für Wirtschafts- und Sozialethik (IWS) (Hg.), Antworten – Fragen – Perspektiven. Ein Arbeits-Buch zur Pastorinnen- und Pastorenbefragung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Hannover 2005

-          Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD (SI): Auswertung der landeskirchlichen Diskussion über das Arbeitsbuch zur Pastor/innen-Befragung, Hannover 2006.

  

2004 führte das IWS eine Kompetenzstudie durch: NEUE BERUFSFELDER FÜR THEOLOGINNEN UND THEOLOGEN für die EKD Arbeitsgruppe „Zur Situation der Evangelisch-Theologischen Fakultäten, Fachbereiche und Institute an Universitäten im Bereich der EKD“. (vgl. Manuel Kronast, Steffen Griesel, Wolfgang Nethöfel, Pfarrberuf zwischen Selbststeuerung und Organisation, Deutschen Pfarrerblatt 105, 2005/10, S. 525-530, 535).

    

Zur Zeit laufen Untersuchungen und Befragungen zum Thema DAS MANAGEMENT VON FÜHRUNG UND LEITUNG IN DER ORGANISATION KIRCHE auf der Grundlage des in der Zusammenarbeit mit Nanowissenschaftlern erarbeiteten INTEGRAL INNOVATION-Konzepts. (vgl. Wolfgang Nethöfel, Integrierte Innovation. Das Risiko-Chancen-Profil der Nanotechnologie als wegweisendes Beispiel, in: Peter Markus, Wilfried Kühling, Sebastian Henn (Hg.), Nanotechnologien nachhaltig gestalten. Konzepte und Praxis für eine verantwortliche Entwicklung und Anwendung, Iserlohn 2006, S. 89-121).

 

Das Institut orientiert sich an Modellen, in denen Personal- und Organisationsentwicklung in semantisch orientierende Systeme des Wissensmanagements integriert sind. Intern kombinieren sie jeweils eine qualifizierende Wahrnehmungs- und eine quantifizierende Analysekomponente.

  

Die Ergebnisse und Methodenschritte flossen auch in die von November 2006 bis Februar 2007 für die Dienstrechtliche Kommission der EKD erstellte Studie ein: Leistung durch Besoldung? (Stefan Bölts, Anke B. Breidenbach, Beate Jäckel, Prof. Dr. Wolfgang Nethöfel (Koordinator), Leistung durch Besoldung? Dienstrechtlich relevante Motivationsfaktoren im kirchlichen öffentlichen Dienst, Marburg 2007, S. 1-88).