Am Institut für Wirtschafts- und Sozialethik an der Philipps-Universität Marburg beschäftigt sich eine junge und interdisziplinäre Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Nethöfel in erster Linie empirisch mit dem Pfarrberuf sowie angrenzenden Themen wie Kirchenreform, Leitung in der Kirche, theologischer Ausbildung und beruflichen Schlüsselqualifikationen.
Die Institute für Wirtschafts- und Sozialethik an den Universitäten Marburg und Rostock führen seit 1991 wirtschafts-, sozial- und unternehmensethische Projekte durch. Sie tragen so zum Brückenschlag zwischen christlichem Orientierungswissen und ökonomischer Sachkompetenz bei.
Das Institut für Wirtschafts- und Sozialethik
(IWS) an der Philipps-Universität Marburg wird von dem gleichnamigen gemeinnützigen Marburger Verein getragen. Es betreibt Grundlagenforschung im Bereich der Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensethik. Das IWS Marburg war Mitinitiator der Kongresse
„Unternehmen
Kirche“, Initiator von ARBEIT PLUS, dem Arbeitsplatzsiegel der EKD (www.arbeit-plus.de), und betreibt den Deutschen Server Wirtschaftsethik
(www.dsw.uni-marburg.de). Es unterstützt Leitbild- und Organisationsentwicklungsprozesse in Kirche und Diakonie, „Runde Tische“ zwischen Kirche, Stadt und Wirtschaft (community building) und PTI-Workshops zu Spezialthemen. Derzeit liegt ein weiterer Arbeitsschwerpunkt beim Thema
„Pfarrberuf heute“. Institutsdirektor ist der Sozialethiker
Professor Dr. Wolfgang Nethöfel.